Was sind klimaschädliche Lebensmittel?

Du legst Wert darauf das Klima zu schonen und möchtest in deinem Alltag für weniger Emissionen verantwortlich sein? Dann macht es Sinn, deine Ernährungsgewohnheiten genauer zu betrachten. Die Vermeidung von klimaschädlichen Lebensmitteln ist ein wichtiger Schritt, deinen Alltag umweltfreundlich zu gestalten. Deshalb habe ich diesen Artikeln genau diesen Lebensmitteln gewidmet, mit deren Konsum wir – oft ohne es zu wissen oder zu bemerken – die Umwelt mehr als nötig belasten.

Was macht ein Lebensmittel klimaschädlich?

Ein Lebensmittel wird dadurch zur Belastung für unser Klima, wenn auf dessen Weg bis zu uns Endverbrauchern erhebliche Emissionen verursacht, große Mengen an Ressourcen verbraucht werden oder bereits beim Anbau Umweltschäden verursacht werden.

Solche klimaschädlichen Belastungen entstehen beispielsweise:

  • beim Anbau oder der Herstellung,
  • bei der Verarbeitung,
  • bei der Lagerung und
  • beim Transport von Lebensmitteln.

Mit meinem Blogbeitrag möchte ich dir eine Hilfestellung geben, damit du besser einschätzen kannst welche Lebensmittel die Umwelt belasten und von dir wenig bis gar nicht gekauft werden sollten, wenn du möglichst nachhaltig leben möchtest.

Ich möchte dir helfen ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Lebensmittel große schädliche Auswirkungen auf unseren Planeten haben können. Denn wenn du die Gewichtung einzelner Lebensmittel kennst, kannst du auch besser darauf achten eben diese klimaschädlichen Lebensmittel zu reduzieren. Damit verbesserst du aktiv deinen eigenen ökologischen Fußabdruck und trägst dazu bei, dass unser Klima nicht weiter so enorm belastet wird. Bereit? Dann lass und gleich loslegen!

Dies sind die klimaschädlichsten Lebensmittel (Stand 2019)

Ökotest hat im Jahr 2019 ein Ranking der klimaschädlichsten Lebensmittel erstellt (Quellen siehe 1, 2). Es wurde dabei ermittelt, welche Lebensmittel den schädlichsten Einfluss auf unser Klima haben.

Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

1. Butter
2. Rindfleisch
3. Sahne und Käse
4. Pommes Frites
5. Schokolade
6. Geflügel- und Schweinefleisch

Klimaschädliche Lebensmittel

Was du jetzt tun kannst

Tja, das liest sich wirklich nicht schön, denn ich gehe davon aus, dass du (genau wie ich) einige dieser Lebensmittel wahrscheinlich regelmäßig und gerne isst. Aber wir wären ja beide nicht hier, wenn wir nicht daran interessiert wären es besser zu machen, stimmt´s?

Also habe ich dir ein paar Tipps zusammengestellt, was du tun kannst. Das Erste ist, dass du dich informierst – was du hiermit gerade tust (Hurra!). Es ist wichtig, dass du Bescheid weißt und dir die Informationen holst, die dir helfen klimafreundlicher zu leben. Den ersten Schritt hast du also schon erfolgreich gemeistert! 🙂

Im Folgenden kommen nun weitere Tipps, die dir helfen, das Klima hinsichtlich deiner Ernährungsgewohnheiten und deiner Einkaufsabläufe zu schützen.
Los geht´s!

Das kannst du jetzt tun, um dich klimafreundlicher zu ernähren

1. Reduziere Fleisch und Milchprodukte
Plane bewusst fleischfreie Mahlzeiten oder ganze Tage ein und versuche, weniger Milchprodukte wie Sahne, Käse, Quark, Joghurt etc. zu kaufen. Je mehr du dich pflanzenbasiert ernährst, umso besser.

2. Kaufe bio
Entscheide dich bei deinen Einkäufen für Produkte in Bio-Qualität, um die Umwelteinflüsse zu minimieren.

3. Kaufe regional
Wenn du einen Markt in der Nähe hast, ist dies die beste Möglichkeit, regional einzukaufen. Aber auch im Supermarkt kannst du darauf achten, dass Lebensmittel keine weiten Transportwege zurücklegen mussten.

Tipps für eine klimafreundliche Ernährung

4. Nutze einen Saisonkalender
Dieser hilft dir herauszufinden, welches Obst und Gemüse derzeit Saison in Deutschland hat. Damit muss es nicht auf langen Transportwegen importiert werden und kann außerdem ressourcenschonender angebaut werden. (Aber Achtung: Beheizte Gewächshäuser sind super klimaschädlich!)

5. Kaufe direkt vom Erzeuger
Ein Hofladen, Marktstand, traditioneller Metzger oder beim Bauernhof: Es gibt viele Lebensmittel, die Erzeuger/innen direkt vor Ort verkaufen. Schau dich mal in deiner Umgebung danach um und unterstütze diese Anbieter/innen.

6. Möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufen
Die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln kostet Energie und weitere Ressourcen, wie z.B. Wasser. Abgesehen von dem besseren Wert für deine Gesundheit (Stichwort: Zusatzstoffe), umgehst du aufwändige Produktionsprozesse und schonst die Umwelt, wenn du möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufst.

7. Lebensmittelwertschätzung
Jeder Einkauf verbraucht Ressourcen, das ist auch völlig normal und kaum zu umgehen. Indem du aber gut auf deine  gekauften Lebensmittel achtest, sie richtig lagerst, verwertest und v.a. nicht unnötig wegwirfst, vermeidest du wiederum Nachkäufe und schonst sowohl Umwelt als auch deinen Geldbeutel.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel eine Hilfestellung dabei geben, so dass du deine Lebensmittel nun bewusst und mit dem richtigen Hintergrundwissen auswählen kannst.

Herzlich,

Silke Klingelhöfer

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