Umweltfreundlich leben: Tipps und Tricks für weniger Müll im Alltag

Umweltfreundlich leben: Tipps und Tricks für weniger Müll im Alltag

Bestimmt ist dir schon jetzt klar – noch bevor du diesen Beitrag überhaupt gelesen hast – wie wichtig es ist, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren und unseren Alltag nachhaltiger gestalten.
Doch manchmal ist es gar nicht so leicht, „Zero Waste“ in den Alltag zu integrieren, stimmt´s? Aus diesem Grund habe ich einige praktische Tipps für dich zusammengestellt und diesen Blogartikel geschrieben.

Diese Tipps helfen dir, weniger Müll zu produzieren und aktiv unsere Umwelt zu entlasten. Denn eines ist klar: Unsere Welt hat es verdient, dass wir sie besser behandeln, als die Generationen, die uns vorausgegangen sind.

So underrated: Eine achtsame Mülltrennung

Kein Zweifel: Mülltrennung ein wichtiger erster Schritt zu einem nachhaltigeren Lebensstil ist. Doch oft ist es einfacher gesagt als getan, oder? Aber Mülltrennung ist gar nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Hast du dich einmal mit den wichtigsten Fakten beschäftigt und weißt, worauf du achten musst, dann lässt sie sich leicht in deinen Alltag integrieren.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Mülltrennung liegt in einer klaren Organisation und einem guten System. Deshalb kommen hier meine „Top Tipps“, die dir helfen können, deine Mülltrennung zu verbessern bzw. systematisch aufzustellen:

  1. Informiere dich über die Recyclingrichtlinien deiner Gemeinde: Jede Gemeinde hat ihre eigenen Regeln und Vorschriften für die Mülltrennung. Informiere dich also zunächst darüber, welche Materialien recycelbar sind und wie sie korrekt entsorgt werden sollten. Du kannst diese Informationen in der Regel auf der Website deiner örtlichen Abfallwirtschaft oder im Rathaus finden.

  2. Besorge dir die richtigen Behälter: Um eine sorgfältige Mülltrennung leichter zu gestalten, besorge dir am besten separate Behälter oder Mülltonnen für Papier, Glas, Plastik und organische Abfälle. Kennzeichne die Behälter am besten auch deutlich und sorge dafür, dass sie gut erreichbar sind, damit du leicht und schnell Sortieren kannst.

  3. Trenne deinen Müll bereits beim Wegwerfen: Es ist absolut ratsam,dass du deinen Müll bereits beim Wegwerfen zu trennst. Wirf deine Abfälle also direkt in die entsprechenden Behälter, anstatt sie erst später aufwendig sortierern zu müssen.

  4. Kleiner Aufwand, große Wirkung: Selbst kleine Maßnahmen können einen großen Unterschied machen. Schon das Entfernen von Etiketten von Glasbehältern oder das Zusammenfalten von Kartons kann die Recyclingprozesse erleichtern und die Effizienz steigern. Trenne Materialien ordentlich und achte v.a. bei verschiedenen Plastikarten darauf, sie voneinander zu lösen. Das beste Beispiel ist hier ein Joghurt-Deckel. Ziehe ihn komplett ab, damit der Aluminiumdeckel von den Sortiermaschinen gleich separat vom Plastikbecher verarbeitet werden kann.

  5. Sei geduldig und bleibe dran: Mülltrennung kann anfangs vielleicht Überwindung kosten und es kann einige Zeit dauern, bis du dich daran gewöhnt hast. Sei geduldig mit dir selbst und bleibe auf jeden Fall dran. Mit der Zeit wird die Mülltrennung zu einer selbstverständlichen Gewohnheit, die dir hilft, deinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Recyclingquote zu erhöhen. Und das kommt direkt unserer Umwelt zu Gute!

Wiederverwendbare Alternativen: Effektiv und wirkungsvoll

Wusstest du eigentich, dass die Verwendung von wiederverwendbaren Alternativen zu Einwegprodukten einer der effektivsten Wege ist, um Müll zu reduzieren? Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Abfall du vermeiden kannst, wenn du nur ein paar kleine Änderungen in deinem Alltag vornimmst:

  1. Wiederverwendbare Einkaufstaschen: Verabschiede dich von Plastiktüten und investiere in wiederverwendbare Einkaufstaschen. Trage immer eine oder zwei Taschen bei dir, wenn du einkaufen gehst, damit du nicht auf Einwegplastik zurückgreifen musst. Es gibt viele richtig stylische und robuste Taschen auf dem Markt, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch deinen persönlichen Stil widerspiegeln. Sie halten jahrelang und begleiten dich verlässlich und umweltschonend.

  2. Trinkflaschen aus Edelstahl oder Glas: Einwegplastikflaschen produzieren so eine unglaublich große Menge an Müll. Entscheide dich deshalb stattdessen für wiederverwendbare Trinkflaschen aus Edelstahl oder Glas. Diese Alternativen sind langlebig, leicht zu reinigen und du kannst auch sie viele Jahre lang verwenden. Fülle deine Flasche einfach mit Leitungswasser auf, bevor du das Haus verlässt. By the way: Damit sparst du auch richtig viel Geld. 😉

  3. Coffee-to-go-Becher: Wenn du gerne unterwegs Kaffee trinkst, besorge dir einen wiederverwendbaren Coffee-to-go-Becher. Viele Cafés bieten mittlerweile sogar einen Rabatt an, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch den Abfall.

  4. Lebensmittelbehälter: Wenn du Essen zum Mitnehmen kaufst oder Reste von Mahlzeiten aufbewahren möchtest, verwende wiederverwendbare Lebensmittelbehälter anstelle von Einwegverpackungen. Es gibt spezielle Behälter für Lunchboxen, aber auch einfache Glasbehälter oder Edelstahlboxen eignen sich hervorragend für diesen Einsatz.

  5. Stoffservietten und -taschentücher: Verabschiede dich von Papierservietten und Einwegtaschentüchern und verwende stattdessen wiederverwendbare Stoffservietten und -taschentücher. Sie sind deutlich umweltfreundlicher und noch dazu angenehmer auf der Haut. Du kannst sie einfach waschen und immer wieder verwenden.

Keine Macht der Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft und eine der Hauptursachen für Müll. Dabei ist es gar nicht schwierig, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks kannst du deine Einkäufe besser planen, deine Reste kreativ verwerten und so dazu beitragen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren:

  1. Bewusster einkaufen: Der erste Schritt, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren, ist ein bewusster Einkauf. Plane deine Mahlzeiten im Voraus und erstelle eine Einkaufsliste, um nur das zu kaufen, was du wirklich benötigst. Kaufe frische Lebensmittel in kleinen Mengen und kaufe öfter ein, um sicherzustellen, dass nichts verdirbt.

  2. Reste kreativ verwerten: Wenn du am Ende der Woche noch Reste im Kühlschrank hast, sei kreativ und verwerte sie zu neuen Gerichten. Gemüsereste eignen sich hervorragend für Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe, während übrig gebliebene Nudeln oder Reis zu leckeren Pfannengerichten oder Salaten verarbeitet werden können.

  3. Das Mindesthaltbarkeitsdatum verstehen: Viele Menschen werfen Lebensmittel weg, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht ist, obwohl sie oft noch lange haltbar sind. Informiere dich über das Unterschied zwischen „Mindesthaltbarkeitsdatum“ und „Verfallsdatum“ und vertraue deinen Sinnen, um festzustellen, ob ein Lebensmittel noch genießbar ist.

  4. Die richtige Lagerung: Eine angemessene Lagerung von Lebensmitteln kann dazu beitragen, ihre Haltbarkeit zu verlängern und Abfälle zu reduzieren. Bewahre Lebensmittel wie Obst und Gemüse im Gemüsefach deines Kühlschranks auf und lagere trockene Lebensmittel in luftdichten Behältern, um ihre Frische zu bewahren.

  5. Portionsgrößen beachten: Achte beim Kochen darauf, die Portionsgrößen zu beachten, um Überreste zu vermeiden. Wenn du für dich alleine kochst, kannst du zum Beispiel Rezepte anpassen oder Lebensmittelportionen einfrieren, um sie später zu verwenden.

DIY - so viel mehr als ein Hobby

Selbstgemachte Produkte sind umweltfreundlich und auch eine wundervolle Möglichkeit, Müll zu reduzieren. Ob selbstgebackenes Brot, Marmelade oder kleine Bastelprojekte: Mit ein paar einfachen Zutaten/Dingen und etwas Kreativität kannst du eine Vielzahl von Produkten herstellen, die genauso effektiv sind wie ihre industriell hergestellten Gegenstücke, aber ohne den schädlichen Verpackungsmüll:

Natürliche Reinigungsmittel: Statt teurer und chemischer Reinigungsmittel aus dem Supermarkt kannst du ganz einfach natürliche Reinigungsmittel selber machen. Essig, Backpulver, Zitronensaft und ätherische Öle sind nur einige der Zutaten, die du verwenden kannst, um umweltfreundliche Reinigungsmittel für Küche, Bad und Haushalt herzustellen. Sie sind nicht nur wirksam, sondern auch schonend für die Umwelt und deine Gesundheit.

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DIY-Kosmetik: Viele herkömmliche Kosmetikprodukte enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe und werden oft in Einwegverpackungen verkauft. Warum also nicht einfach deine eigenen Kosmetikprodukte herstellen? Von Gesichtsmasken über Körperbutter bis hin zu Lippenbalsam gibt es unzählige Möglichkeiten, umweltfreundliche und hautfreundliche Produkte zu kreieren. Mit natürlichen Zutaten wie Kokosöl, Sheabutter und ätherischen Ölen kannst du individuelle Produkte ganz nach deinen Vorlieben herstellen.

Haushaltsprodukte: Auch viele Haushaltsprodukte lassen sich ganz einfach selber machen. Von Waschmittel über Spülmittel bis hin zu Duftkerzen gibt es eine Vielzahl von DIY-Rezepten, die du ausprobieren kannst. Durch die Verwendung von natürlichen Zutaten und wiederverwendbaren Verpackungen kannst du nicht nur Müll reduzieren, sondern auch Geld sparen und deinen ökologischen Fußabdruck verringern.

Upcycling-Projekte: Upcycling ist eine großartige Möglichkeit, alte oder gebrauchte Gegenstände in neue und nützliche Produkte umzuwandeln. Ob ausgediente Gläser zu Kerzenhaltern, alte T-Shirts zu Putzlappen oder Korken zu Untersetzer – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Upcycling ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch eine unterhaltsame und kreative Möglichkeit, Müll zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.

Gartenprojekte: Auch im Garten gibt es viele Möglichkeiten, umweltfreundliche DIY-Projekte umzusetzen. Von selbstgemachten Kompostbehältern über DIY-Pflanzgefäße bis hin zu natürlichen Schädlingsbekämpfungsmitteln gibt es unzählige Möglichkeiten, deinen Garten nachhaltiger zu gestalten und dabei Müll zu reduzieren.

Ich freue mich, wenn ich dir einige Anregungen geben konnte und du etwas davon jetzt auch einmal ausprobieren möchtest.

Herzlich,

Silke Klingelhöfer
Müllvermeidung leicht gemacht
Zero Waste leicht gemacht
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